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ATI 2014 - MBR statt GTP beim Klonen erwünscht, wie machbar!?

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Hallo. Meine 240 GB SSD hat den Partitionsstil: MBR. "Klone" ich diese SSD, via Acronis True Image 2014 Premium, mittels Boot CD, muss ich das Quell-LW und Ziel-LW angeben, ebenso den Klon-Modus 'manuell' und die Klon-Methode 'proportional' (in meinem Fall). Bevor ich den Klonevorgang starten kann, erscheint dann unter "Zusammfassung", orangefarben unterlegt, automatisch immer ein Hinweis, dass der Partitionsstil "GPT" angelegt wird. Ich möchte aber den Partitionsstil MBR haben. Nur läßt sich dies nirgends festlegen/ändern. Oder habe ich eine Einstellmöglichkeit dafür übersehen? Ich finde jedenfalls nirgends eine. Kann bitte jemand helfen? Das wäre nett :) Gruß Petra

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#1

Eventuell ein Bild/ Screenshot der Windows Datenträgerverwaltung, wo man die Partitionen und Festplatten sieht?

Soll von SSD nach SSD geklont werden?

Beide SSDs sind gleich groß, oder unterschiedlich groß?

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#2

Meine Quelle ist eine "SSD 240 GB". Sichern möchte ich diese auf eine "USB 3.0 Extern 500 GB" (nur SICHERN darauf, NICHT jedoch verwenden!)

Im Nofall soll dann von der "USB 3.0 Extern 500 GB" auf eine "SSD 250 GB" geklont werden (die dann auch verwendet werden soll).

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#3

Hab jetzt zu Testzwecken versucht von SSD auf SSD zu klonen. Um zu sehen ob dann wenigstens der Partitionsstil MBR ist.

Habe unter Extras & Werkzeuge 'Klonen' gewählt.

Quelle: SSD 240 GB (mit MBR)
Ziel: SSD 250 GB (Leere)

Klon-Modus: manuell.
Klon-Methode: proportional.

Sobald dann die Zusammenfassung kommt, steht unten drunter auch hier wieder: "Partitionsstil "GPT" wird angelegt", ohne das ich dies ändern könnte.

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#4

Probier mal:

Klon-Modus: Manuell.
Klon-Methode: Manuell. (Übertragungsmethode)

Übertragungsmethode: Manuell, ohne etwas an den Partitionsgrößen zu verändern.

Wenn der Klonvorgang gestartet wurde "Computer herunterfahren, wenn die Aktion abgeschlossen wurde" anhaken. Das Original und der Klon sollten nicht zusammen unter Windows starten.

(Die neue SSD ist wirklich nicht mit Partitionsstil GPT initialisiert?)

 

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#5

> Die neue SSD ist wirklich nicht mit Partitionsstil GPT initialisiert?
Ja wirklich. "EaseUS Partition Master" und die Windows Datenterägerverwaltung sagen: Partitionsstil: Master Boot Record (MBR), bei der auf die geklont werden soll.

Hab alles so gemacht wie Du schreibst, ohne Erfolg jedoch. Jedesmal wenn die Zusammenfassung kommt steht orangefarben hervorgehoben dran: "Partitionsstil "GPT" wird angelegt".

Hab auch folgendes einmal ausprobiert:

Unter Extras & Werkzeuge > Neues Laufwerk hinzufügen gewählt
Die leere SSD ausgewählt
Initialisierungsoption: Laufwerk im MBR Layout initialisieren gewählt

Dann kommt die Meldung:
"MBR Partitionstabelle wird auf einem neuen Laufwerk erstellt"
Aktion erfolgreich.

Danach unter Extras & Werkzeuge > Laufwerk klonen gewählt

Quelle: SSD 240 GB
Ziel: SSD 250 GB

Klon-Modus: Manuell
Klon-Methode: Manuell (an den Partitionsgrößen habe ich nichts geändert)

Zusammenfassung meldet aber auch dann wieder: "Partitionsstil "GPT" wird angelegt".

Habe dann die Aktion durchführen lassen, denn ändern läßt sich das mit dem GTP anlegen ja leider nicht.

"Computer herunterfahren, wenn die Aktion abgeschlossen wurde" angehakt.

Nach dem herunterfahren: Original SSD ganz rausgenommen.

Versucht vom Klone zu booten, Ergebnis:
Schwarzer Bildschirm mit Meldung: "Boot Error"

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#6

Am besten ein Laufwerksbackup mit "validieren" der 240GB SSD machen und das Backup dann auf die leere 250GB SSD wiederherstellen. (Die 250GB SSD sollte vorher gelöscht (Secure Erase, falls möglich) werden und mit Partitionsstil MBR initialisiert werden.)

Wenn man über das Bootmenü (Z.B "F11" bei MSI) von der Acronis Boot CD startet, das DVD Laufwerk ohne "UEFI" vor dem Namen wählen.

 

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#7

Danke für die Antwort.

Zu was hat Acronis denn extra die "Laufwerk klonen" Funktion und wirbt damit, wenn man diese nicht benutzen soll, weil sie gar nicht funktioniert?

Hatte mir inzwischen mal die erstbeste 'Freeware' runtergeladen die ich im www fand, die Klonen kann, und es damit ausprobiert.

Es waren genau die selben Schritte für das Klonen nötig, die man auch in Acronis durchlaufen muss:

Quelle gewählt: SSD 240 GB
Ziel gewählt: USB 3.0 500 GB

Klon-Modus: manuell
Klon-Methode: proportional

'Start' geklickt. Fertig.

Nach beenden des 1. Klonevorgangs habe ich dann:
als Quelle gewählt: USB 3.0 500 GB
und als Ziel: SSD 250 GB

Klon-Modus: manuell
Klon-Methode: proportional

'Start' geklickt. Fertig.

Und voilà, dass Ergebnis war:
Die geklonte SSD 250 GB bootete problemlos.

Zudem waren alle Angaben der Quell-FP (SSD 240 GB), mit beiden Geklonten-FP (USB 3.0 500 GB und SSD 250 GB) in der Datenträgerverwaltung absolut identisch! Partitionsstil bei allen 3 Platten: "MBR". Was bei Acronis bei keinem einzigen Versuch der Fall war! Dort wichen beide geklonten Platten jedes Mal voll von der Quell-Platte ab, was den Partitionsstil anbelangt. Warum?

Ich frage mich jetzt natürlich, wie es möglich sein kann, dass ein Freeware Tool vollkommen problemlos fehlerfreie 1:1 Klone erstellt, noch dazu auf Anhieb, während das ca. 70 Euro teure Acronis dies auch nach zig Versuchen mit verschiedensten Einstellungen nicht hinbekommt.

Ich komme mir irgendwie veräppelt vor mit dem Acronis Produkt.

Zu Win XP Zeiten arbeitete auch Acronis noch 100% zuverlässig und einwandfrei was das Klonen anbelangt, jetzt allerdings nicht mehr.

Was ist denn da los bitte?

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#8

Klonen hat den Nachteil, das man nur eine Version der Dateien hat, die gesichert wurden. Da Windows den Klon verändern kann, wenn das Original und der Klon unter Windows zusammen starten (Bootfähigkeit geht verloren), kommt man an diese eine Version nicht heran. Es besteht die Möglichkeit das man in die falsche Richtung klont, überhaupt wenn zwei identische Festplatten verwendet werden und beide mit Daten belegt sind.

Macht man Laufwerksbackups mit Validieren, kann man aus verschiedenen Dateiversionen wählen, wenn mehrere Backups vorhanden sind. Man kann aus den Backups benötigte Dateien herauskopieren, ohne das Original zu gefährden. Wenn Dateisystemfehler vorhanden sind, wird das Backup möglicherweise fehlschlagen und man kann das Dateisystem mit CHKDSK reparieren (Beim klonen merkt man das möglicherweise nicht, das da etwas nicht stimmt).

Da auf der 500GB Festplatte eine 100MB EFI Partition vorhanden ist, denke ich das die Festplatte vor dem klonen nicht gelöscht wurde. Selbst wenn ich die Zielfestplatte mit GPT initialisiere, würde bei mir die Zielfestplatte MBR werden und problemlos booten.

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#9

Ich benutzte Acronis zum Klonen das ersten Mal 2005. Und zwar folgende Version: "Acronis True Image 9 Build 2.293".

Bald danach schon war Acronis bei mir ca. alle 2-4 Wochen regelmäßig und dauerhaft im Einsatz. Ich verwendete das Programm nahezu ausnahmslos nur zum Laufwerk klonen alleine. Laufwerkbackups hingegen erstellte ich in all den Jahren nur ca. 50 Stück und die nur "zwangsläufig", als irgendwann das Laufwerk klonen nicht mehr funktionierte.

Ich musste in dem gesamten Zeitraum auf ca. 30 Klone zurückgreifen. Allesamt funktionierten immer tadellos. Probleme gab es nie. Ich war somit mit Acronis mehr als nur zufrieden. Im Lauf der Zeit kaufte ich mir neuere Acronis Versionen, um immer auf dem neusten Stand zu sein.

SSDs habe ich erst seit ca. 3 Jahren im Einsatz, auch da schaffte ich mir wieder eine neue Acronis Version an, ATI 2013, und 1 Jahr später auch ATI 2014. Von exakt da an, begannen jedoch die Probleme mit dem Laufwerk klonen! Keine einzige, via Acronis 2013/2014, geklonte SSD war je in der Lage zu booten.

In Folge und aus der Not heraus, begann ich dann, anstatt Laufwerke zu klonen, Laufwerkbackups anzulegen. Was Anfangs auch noch prima klappte. Die ersten ca. 30 Backups funzten einwandfrei, ließen sich problemlos voll funktionstüchtig zurückspielen. Aber dann, urplötzlich, vor ca. 3-5 Monaten, funktionierten keine Recoverys mehr. Egal ob die Backups validiert waren, oder ob nicht. Das "Erstellen" der Backups hingegen verlief weiterhin immer problemlos, es gab nicht eine Fehlermeldung während oder unmittelbar nach deren Erstellung.

Jede Wiederherstellung begann noch ganz normal, lief bis zw. 20% und 90%. Aber dann brach Acronis schlagartig ab, und es poppte dafür ein weißes kleines Fenster auf, in dem nichts weiteres stand als "ERROR!". Kein weiterer Kommentar, kein Code stand dabei, nichts anhand dessen man hätte recherchieren können, was konkret den Abbruch verursachte!

Hatte die Acronis Boot-CD dann mal neu erstellt, dachte es läge vlt. daran, hat aber leider nichts gebracht. Meine Hardware hat sich in den letzten 3 Jahren nicht geändert. Und das BS blieb immer Win 7.

Selbst Software wurde keine größere aufgespielt. Habe die Backups auch auf anderen Medien erstellen lassen, und ebenso für die Wiederherstellung andere Medien ausprobiert, immer gab es das selbe Problem jedoch. "Jeder" Recovery-Versuch brach nach einer gewissen, immer unterschiedlichen Zeit/Prozentzahl, mit der Meldung 'ERROR!' ab.

Die ersten ca. 30 erstellten Backups funktionieren auch weiterhin alle problemlos, bis heute. Nur, auf exakt dem selben Weg neu erstellte Backups, funktionieren nicht. Kein Einziges.

Da also inzw. auch keine Backups mehr funktionieren, bzw. kein Recovery mehr klappt, wollte ich es jetzt erneut noch einmal via Klonen probieren. Nur scheint auch das ja weiterhin nicht zu funktionieren.

Fast 1 Jahrzehnt lang war Acronis mein wichtigstes und somit auch liebstes Tool überhaupt gewesen, welches bei allen Einsätzen, mit verschiedenen Versionen unter Win 98 und XP, nicht ein einziges Mal auch nur das geringste Problem verursachte und mir somit allerbeste Dienste erwies.

Heute sieht es hingegen total gegenteilig aus. Acronis ist inzw., dass mir am meisten verhasste Tool überhaupt, durch das Theater das ich damit, in den letzen ca. 2-3 Jahren, nur noch habe.

Ich dachte ich fände vlt. hier im Forum jetzt Abhilfe, simple Problemlösungsvorschläge, für die Laufwerk klonen Funktion. Aber danach schaut es ja leider ganz und gar nicht aus. Bisher brachte mich keine Antwort auch nur einen Schritt weiter.

Die Antwort, wo mir dazu geraten wird, statt Laufwerk klonen, ein Laufwerkbackup zu machen, macht mich stutzig. Denn diese Aussage deutet ja im Grunde darauf hin, dass mit der Laufwerk klonen Funktion etwas nicht stimmen kann. Oder weshalb sonst, wird mir nicht bei meinem Problem mit dem Klonen geholfen ratschlagmäßig, sondern mir stattdessen geraten Backups zu erstellen?

Und um noch mal hierauf zurückzukommen:
>>> Da auf der 500GB Festplatte eine 100MB EFI Partition vorhanden ist, denke ich das die Festplatte vor dem klonen nicht gelöscht wurde.

Die 100 MB EFI Partition, ist ja erst dann immer auf der 500 GB Festplatte zu finden, "nachdem" sie via Acronis geklont wurde. Davor befindet sie sich nicht darauf.

Dass das Original und der Klon nicht zusammen unter Windows starten sollen, war mir schon immer bewusst.

Bei den älteren Acronis Versionen, musste man übrigens, vor 'Laufwerk klonen', die Ziel-Festplatte "nicht" erst löschen, egal was da drauf war. Denn diese Aufgabe erledigte Acronis immer vollkommen automatisch, unmittelbar bevor ein Klon-Vorgang begann. Das man dies heute 'angeblich' gesondert, außerhalb von Acronis, zuerst einmal tun soll/muss, und wozu mir hier ja geraten wird, ist zumindest in meinen Augen ein herber Rückschritt in der Entwicklung des Programms.

Ich behaupte einmal, nach all den Jahren vorm PC, und auch der regelmäßigen und intensiven Acronis Nutzung, sehr wohl in der Lage zu sein, problemlos einen Klon erstellen zu können. Vorausgesetzt halt natürlich, dass das Klon Programm auch einwandfrei funktioniert. Ferner bin ich der Meinung auch zu wissen, wann eine Festplatte gelöscht ist und wann nicht. Zudem halte ich es für keinen einmaligen Glückstreffer, dass ich mit nahezu exakt den 'selben Schritten', wie bei Acronis, via eines x-beliebig heruntergeladenen Freeware Tools, auf Anhieb einen Bootfähigen-Klon erzeugt bekam mit richtigem Partitionsstil etc., auf exakt den gleich vorbereiteten Ziel-Festplatten, auf denen mir selbiges via Acronis mit zig Versuchen nicht ein einziges Mal gelang. Das alleine sagt doch eigentlich schon aus, wo konkret der Hase im Pfeffer begraben liegt!

Da ich ca. 8 Jahre lang 'erfolgreich' unzählige Klone via Acronis hergestellt habe und es nicht ein einziges Mal zu einem Problem kam, bin ich felsenfest überzeugt davon, dass nicht ich jetzt urplötzlich das Problem darstelle, dass dies auf einmal nicht mehr funktioniert, sondern das die Problematik vielmehr einzig und alleine von der 2013 und 2014 Acronis Software ausgeht ;-)

Im Grunde macht es keinerlei Sinn mehr Acronis noch weiter zu verwenden, zumindest z.Z. nicht. Denn was es u.a. ja können soll - Laufwerke klonen - kann es ja nicht. Es wäre schön und wünschenswert, wenn daran gearbeitet würde, so das Acronis, zumindest zukünftig dann doch wieder, so korrekt, perfekt und zuverlässig funktioniert, bezüglich "aller" seiner Funktionen, und wie dies in der Vergangenheit immer der Fall war.

Kann ich bei der ATI 2016 30 Tage Trial, eine "Boot-CD" erstellen, zum testen? Auf der Acronis Testversionen Seite finde ich keine Info darüber. Denn vlt. hat sich ja etwas getan, Entwicklungsmäßig, und das Laufwerk klonen klappt inzwischen. Will nicht ein weiters Mal die Katze im Sack kaufen. Möchte sicher sein können, ob es geht oder nicht.

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#10

Die ATI 2016 Boot CD der Testversion kann nur Backups wiederherstellen, klonen und alles andere ist deaktiviert.

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#11

Toll. Dann kann ich ja mit der Testversion gar nicht testen um was es mir geht.

Gesetzt den Fall ich kaufe die ATI 2016 und stelle aber fest, Laufwerk klonen ist auch damit nicht möglich, habe ich in dem Fall dann wenigstens ein Rückgaberecht?

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#12

Ich würde mit dem Kaufen noch etwas warten. Ende April soll es ein neues Build von ATI 2016 geben.

https://forum.acronis.com/de/node/115356#comment-346396

Normalerweise, sollte man die Software innerhalb von 30 Tagen zurückgeben können.

http://www.acronis.com/en-us/homecomputing/sales/retail/refund/

Wenn man über Acronis.de kauft, kauft man bei EDV Buchversand. Ich würde dort nachfragen, wie die Bedingungen dort sind. (Unten auf der Webseite ist eine Telefonnummer.)

http://www.edv-buchversand.de/acronis/url.php?cnt=trueimage-2016

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#13

Konnte inzwischen ATI 2016 ausprobieren.

Klonen klappte damit auf Anhieb. Habe es 5x probiert, es klappte immer. "MBR" stimmte jedes Mal! Jeder Klon bootete.

Backup erstellen klappte ebenfalls auf Anhieb. Hab ich auch 5x ausprobiert.

Alles stimmt jeweils bei beiden Methoden, bis auf folgendes:

Auf meiner original SSD habe ich aktuell 17 Wiederherstellungspunkte (25 GB) drauf, diese wurden zwar mitgeklont, denn sie befinden sich davor wie danach immer alle im Ordner C:\System Volume Information. Nur kann man sie beim Klon NICHT abrufen!!! Rufe ich die Systemwiederherstellung direkt auf, kommt nur jene Meldung: "Auf dem Systemlaufwerk des Computers wurden noch keine Wiederherstellungspunkte erstellt, bla bla...". Unter Systemeigenschaften > "Systemschutz für Lokaler Datenträger (C:)", wird angezeigt: Derzeitige Belegung 0 Bytes!

Exakt das selbe Problem habe ich auch bei jedem Recovery, obwohl ich jedesmal "Disk-Signatur wiederherstellen" ausgewählt hatte, ist anschließend nicht einer der 17 Wiederherstellungspunkte abrufbar (aber im "System Volume Information" Ordner sind alle 17 vorhanden!).

Jetzt würde das Klonen endlich klappen, dass die geklonten SSDs booten und der MBR immer stimmt, dafür habe ich jetzt die Wiederherstellpunkte nicht. Alleine beim Klonen müssen die doch alle vorhanden und auch aufrufbar sein, sonst wäre ein Klon ja kein Klon (Klon = identische 1:1 Kopie).

Was kann ich tun, dass die Wiederherstellungspunkte ordnungsgemäß aufrufbar sind nach dem Klonen? (Vorhanden sind sie ja alle!)

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#14

Ich würde die Systemwiederherstellungspunkte nur behalten, wenn ich das Laufwerksbackup von der ATI 2016 Boot CD aus mache und mit "Disk-Signatur wiederherstellen" auf einer baugleichen Festplatte wiederherstelle.

Ich denke das eine Supportanfrage beim deutschen Acronis-Support besser wäre, in der Woche tagsüber bei Acronis.de im "Live Chat" (oder zu jeder Tages und Nachtzeit über Email) um Hilfe zu bitten. Die Seriennummer muss bei Acronis.de registriert sein, sonst kann man die "Acronis True Image 2016" nicht in der Liste auswählen.

"Technische Probleme/ Fragen" - "Ich arbeite mit einer Vollversion" - mit Emailadresse und Kennwort anmelden - Das "Acronis True Image 2016" aus der Liste wählen. Jetzt sollte "Live Chat" und "Email" (Webformular) verfügbar sein. Bei Supportanfragen über "Email" dauert es oft länger bis eine Antwort kommt.

http://www.acronis.de/support/contact-us.html

Mindestanforderungen für "Live Chat":

http://forum.acronis.com/forum/40118

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#15

Besser spät als nie, für alle hier die Erklärung:

Acronis möchte einfach "schlau" sein.

GPT kommt immer auf UEFI-Systemen zum Einsatz.
Lässt man Acronis daher auf UEFI Systemen laufen, wird das Recovery Ziel, oder das Klon-Ziel (je nachdem, was man gerade macht) immer nach GPT konvertiert, falls es vorher MBR war.

Eine Einstellmöglichkeit gibt es da nicht, da das die meisten Benutzer "überfordern" würde.

Selbst wenn man also unbedingt MBR Partitionen haben möchte, schaut man in die Röhre, nimmt einen alten PC mit BIOS statt UEFI zum klonen oder rücksichern, oder man hat die Möglichkeit, das UEFI auf Legacy-Modus umzustellen. Das geht nicht immer. Manche System fahren dann nämlich eine Art Hybrid-Modus (UEFI+Legacy)... dann wird sich Acronis leider auch wieder für GPT entscheiden.

Daher kann man in dem Fall nur zu anderen Programmen raten, die einem mehr Spielraum lassen, selbst zu entscheiden, was man möchte.

PS: Jetzt hab ich gar nicht getestet, ob auf die Rückkonvertierung von GPT nach MBR möglich wäre... das kann ja gern mal jemand testen und mitteilen.

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#16

Ich habe AOMEI Partition Assistant getestet. Selbes Problem wie bei Acronis.

Im BIOS auf Legacy / CSM umgestellt, dann konnte ich im Boot Menü die Nicht-UEFI Variante der Acronis DVD auswählen. Damit hochgefahren konnte ich eine MBR-Windows7 Platte problemlos auf eine andere klonen (größere SSD). Acronis schrieb dann "MBR bleibt unverändert".

Mir ist nicht ganz klar, warum scheinbar kein Programm eine MBR-formatierte Platte klonen kann, wenn es im UEFI Windows läuft. Würde mich interessieren, warum das so ist.
Der Support sagt das auch nicht explizit, aber Win UEFI Acronis macht bei mir auch immer Schreibfehler beim Klonen jedweder Platte. Daher muss ich immer mit DVD hochfahren, wenn ich das brauche.

Acronis sollte auf jeden Fall statt der sinnlosen Zwangskonvertierung, die die Zielplatte unbrauchbar macht einen brauchbaren Hinweis anbringen: "Für das Klonen von Platten mit MBR starten Sie im Legacy Mode von der Acronis-BootCD". Das wäre hilfreich, ehrlich und würde viel Ärger von vornherein vermeiden.

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#17

Hallo Michael Gasperl,

Ich denke, das es die gleiche Mechanik ist, wie beim installieren von Windows. Wenn das Windows Installationsmedium uber UEFI gestartet wird, wird das System später über UEFI gestartet.

Sollte das Windows Installationsmedium uber "MBR" (Legacy) gestartet wird, wird das System später über MBR gestartet.

Beim Klonen ist es wichtig, das das Original ein gutes Dateisystem hat (wenigstens bei den sichtbaren Partitionen) und das die Zielfestplatte am besten leer ist (mit "Neues Laufwerk hizufügen" neu initialisiert). Überhaupt bei vielen versteckten "geschützten" Partitionen, ist das Risiko von Schreibfehlern schon vorhanden.