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Backup Raspberry Pi SD-Karte mit ATI2018 unter Windows 10

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Ich mache ein Backup meiner Paspberry Pi SD-Karte mit einem USB-Kartenleser unter Windows 10. Die Option, bestimmte Dateien nicht ins Backup zu übernehmen, ist ausgeschaltet. Das Backup läuft ohne Fehlermeldung durch. Auch das Recovery auf die SD-Karte läuft ohne Fehlermeldung durch.

Auf einem Linux-Rechner sind beide Partitionen der SD-Karte mit dem zurückgespielten Backup lesbar, es scheinen keine Dateien zu fehlen.

Wenn ich diese SD-Karte aber wieder in den Raspberry Pi einstecke, funktioniert der Pi nicht. Er scheint nicht mal zu booten.

Hat jemand einen Tipp, wie man funktionierende Backups mit ATI erstellen und zurücksichern kann?

Anmerkung: Backups / Zurücksichern mit Win32DiskImager funktioniert. Das dauert aber länger und die Sicherungsdateien sind viel größer. Deshalb möchte ich ATI2018 verwenden.

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#1

Wurde ein Laufwerksbackup ohne Ausschließungen erstellt?

Beim Wiederherstellen dann mit "MBR und Track0" und "Disk-Signatur wiederherstellen" (falls verfügbar) angehakt wiederhergestellt?

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#2

Alle Ausschließungen wurden beim Erstellen des Backups abgewählt.

Die Auswahlen "MBR und Track0" und "Disk-Signatur wiederherstellen" gibt es nicht beim Wiederherstellen der SD-Karte.

Auch ein Sektor-für-Sektor-Wiederherstellen bringt nichts.

 

 

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#3

Hier noch ein paar Zahlen, die zeigen, warum ATI Backups interessant wären (für eine 32 GByte SD-Karte) im Vergleich zu dem gebräuchlichen Win32Diskimager:

 

Win32Diskimager Acronis
Größe des Backups  32 GByte  3 GByte
Größe mit PiShrink 8 GByte  entfällt
Zeit für das Erstellen eines Backups   7 min 30 s 2 min
Zeit für Recovery  8 min 6 min 30

 

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#4

Ich habe mittlerweile Acronis TrueImage 2020 installiert und getestet.

Damit startet das Backup einer SD-Karte, kommt aber nicht zum Ende - ich habe bei einer 32 GB Karte über 15 Minuten gewartet.

Also eher eine Verschlechterung der Situation durch ATI2020

 

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#5

Hallo Berti,

stellen Sie bitte sicher, dass die CPU-Architektur und das Betriebssystem von Acronis True Image unterstützt sind, z.B. bei ARM and ARM64 werden die Sicherung und erfolgreiche Wiederherstellung nicht garantiert. 

Hier finden Sie mehr Information 62562: Acronis True Image: Nicht unterstützte CPU und Betriebssysteme

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#6

Hallo Ekaterina,

ich fürchte, Sie haben überhaupt nicht verstanden, worum es hier geht.

ATI2020 läuft auf einem Windows 10 Rechner. Es soll ein Backup einer SD-Speicherkarte gemacht werden, die 2 Partitionen enthält - eine FAT32 und eine Ext4 formatierte. ATI2020 ist für beide Formate geeignet (jedenfalls laut Acronis Aussage in https://kb.acronis.com/content/6045). Trotzdem kann man mit ATI2020 kein Backup einer solchen SD-Karte erstellen.

Das ist eine Fehlfunktion von ATI2020.

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#7

Hallo,

ich habe exakt die gleiche Frage. Ist denn nun ein Backup der Raspberry Pi Partitionen unter Windows oder mit der Acronis Boot CD möglich? Welche Version kann das?

Danke !

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#8

Ich habe ein Paar Versuche mit einem Linux basiertem ATI 2019 Bootmedium gemacht.

Beim ersten Versuch wurde die Original Raspberry Pi 4B SanDisk Ultra microSDHC UHS-I 16GB Micro SD Karte in einem USB 3.0 Adapter gesteckt.

Das System von der Linux basiertem ATI 2019 Boot CD (Aus dem Acronis Benutzeraccount heruntergeladen) im Legacy Mode gestartet und wenn vollständig geladen, den Adapter in einen USB 3.0 Port gesteckt.

Nach einer kurzen Wartezeit ein Laufwerksbackup der Micro SD Karte erstellt (ohne "Sektor für Sektor" angehakt).

Dieses Laufwerksbackup wurde dann später von der Linux basiertem ATI 2019 Boot CD aus, im Legacy Mode auf eine neue leere Baugleiche SD Karte mit "Disk-Signatur wiederherstellen" angehakt wiederhergestellt.

Das Raspberry Pi bootete damit problemlos.

Beim 2. Versuch wurde die SD Karte mit "Neues Laufwerk hinzufügen" mit Partitionsstil "MBR" neu initialisiert und danach mit dem Laufwerksbackup und "Disk-Signatur wiederherstellen" wiederhergestellt. Auch mit dieser SD Karte bootete das Raspberry Pi 4.

Also, wichtig ist das Bootmedium im Legacy Mode zu starten und "Disk-Signatur wiederherstellen" beim wiederherstellen anzuhaken.

(Leider kann ich zur Zeit keine Bilder hochladen)

EDIT: Ein Versuch mit einem Linux basiertem ATI 2020 Bootmedium war auch erfolgreich, allerdings kam mir die Backup- und Wiederherstellungsdauer deutlich langsamer vor, als mit ATI 2019.

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#9

Danke G. Uphoff für´s testen.

Ich fürchte allerdings, daß bei dieser Prozedur der Zeitvorteil von Acronis gegen Win32Diskimager verloren geht - siehe Post #3.

Ich muß ja Windows herunterfahren, vom Linux Stick booten und später wieder herunterfahren, dann wieder Windows booten und benutzte Programme starten - alles dauert und ist nicht gerade elegant.