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Ernstfall-Test: TI 2018 Restore schlägt fehl

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Ich habe TrueImage 2018 Build 15470 auf einem Dell XPS 13 (9380) Notebook mit Windows 10 1903 64bit neu installiert. In dem Notebook ist eine 1 TB PCIe SSD verbaut. Die Systempartition ist mit BitLocker verschlüsselt.

Nun habe ich testweise ein Image von der SSD gezogen, nachdem ich BitLocker vorübergehend deaktiviert habe. Das Image kann ich auch auf diesem oder auf einem anderen Rechner mounten, die Dateien sind zugänglich, sieht alles gut aus.

Schließlich wollte ich wissen, ob sich das Image auf dem XPS 13 auch wieder restaurieren lässt. Habe das Gerät also von einem USB Stick als TI Rescue Boot Medium (Linux) gebootet und kann das Archiv auch zum Restaurieren auswählen. Unter "Recovery-Quelle" wähle ich dann die zu restaurierende Systempartition.

Wenn ich nun unter "Einstellungen von Partioion C" -> "Neuer Speicherort" den Dialog "Neuer Volume-Speicherort" aufrufe, werden mir dort nur der USB-Stick, von dem ich gebootet habe, und die externe USB-Festplatte, auf der sich das Image befindet, angezeigt - aber nicht die interne SSD. Wenn ich keine von beiden Optionen auswähle, sondern nur "Laufwerkseigenschaften" anklicke, sehe ich aber die Eigenschaften der internen SSD. Wenn ich das dann einfach quittiere und den Dialog schließe, wird mir als Volume-Speicherort "Laufwerk 1" angezeigt und ich kann die Recovery-Prozedur starten.

Leider schlägt das Ganze aber dann fehl. Das Log der fehlgeschlagenen Wiederherstellung sieht wie folgt aus:

1. Recovery gestartet
2. Backup-Archiv wiederherstellen von Datei [Archiv-Name]
3. Ausstehende Aktion 14 hat begonnen
4. Fehler beim Formatieren/Größe ändern
5. Fehler beim Formatieren/Größe ändern
6. Größenänderung nicht möglich
7. [leer]
8. [leer]
9. Recovery fehlhgeschlagen

Wenigstens ist die Windows-Installation auf der internen SSD nach dem fehl geschlagenen Recovery noch intakt ... :-/

Woran könnte das liegen? Was tun? Könnte das Problem darin bestehen, dass die zu restaurierende Partition auf der internen SSD (aber nicht das Archiv) mit BitLocker verschlüsselt ist und was muss ich machen, damit das trotzdem klappt?

Gruß, Andreas

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Ich denke, das der MVP ATI PE Builder benötigt wird.

Der MVP ATI PE Builder ist ein Script um die Erstellung von WinPE Bootmedien zu erleichtern. Man kann automatisch die vom System benutzten Treiber in das Bootmedium einbauen, die Bildschirmauflösung anpassen und verschlüsselte Festplatten aufschließen (meiner Meinung nach).

https://forum.acronis.com/comment/458975#comment-458975

https://forum.acronis.com/forum/acronis-true-image-2018-forum/mvp-tool-custom-ati-winpe-builder

Community Tools:

https://kb.acronis.com/content/59335

Windows10 ADK (Windows ADK + WinPE Addon installlieren)

https://docs.microsoft.com/en-us/windows-hardware/get-started/adk-install

Den entpackten Ordner "MVP_ATIPEBuilder_v186" am besten auf Laufwerk C: speichern (wegen möglichen Leerstellen in Dateipfaden).

In dem " MVP_ATIPEBuilder_v186 " Ordner gibt es einen "Drivers_Custom" Ordner mit "x64" und "x86" Ordner für die Treiber die Hinzugefügt werden sollen. Das Problem wird aber sein, die richtigen entpackten Treiber zu finden.

Es sollte im "MVP_ATIPEBuilder_v186" Ordner auch einen Ordner mit dem Namen "Logs" geben, worin Logs zu finden sind, mit Informationen über die zusätzlich installierten Treiber.

Wenn man eine höhere Auflösung über 1280x1024 eingestelllt hat, müssen schon im Windows Betriebssystem die richtigen Grafiktreiber installiert sein (Keine Windows Standardtreiber). (Ansonsten müssen Treiber hinzugefügt werden)

Das Script wurde für ein englisches Betriebssystem entworfen und ist bei anderen Sprachen nicht voll funktionsfähig (umständlich).

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... danke für die Info. Nach dem Thread unter https://forum.acronis.com/comment/458975#comment-458975  scheint das ja auch keine wirklich befriedigende, zuverlässige Lösung zu sein - offenbar bis heute nicht.

Ich bin momentan noch in der komfortablen Lage, dass ich keinen Ernstfall habe - aber der könnte ja täglich eintreten. Deshalb kann (und muss) ich mir überlegen, ob TI + Win 10 (1903) + Bitlocker eine wirklich brauchbare Kombination ist, oder ob ich mir da besser eine Alternative zu TI suche. Deshalb: Kennt jemand eine Software, die mit Win 10 + Bitlocker zuverlässig funktioniert? Ich will nur einfache Image-Kopien von ganzen Partitionen oder Festplatten ziehen und im Notfall von einem Boot-Medium restaurieren könne; alle anderen Features brauche ich nicht.

Gruß, Andreas

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... so, nun habe ich es auch mal mit dem MVP ATI PE Builder versucht (habe probiert, ein Boot Medium mit der Option zu erstellen, die speziell auf das aktuelle System zugeschnitten ist und keinen Windows ADK benötigt). Das Skript läuft durch bis zu der Stelle "... Please be patient ..." und dann stürzt es ab (das Fenster wird geschlossen).

Was tun? Liegt das an der Sprach-Inkompatibilität?

Gruß, Andreas

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... edit:

Ich habe jetzt aus TI 2018 heraus mit dem Rescue Media Builder ein WinPE-basiertes Bootmedium für dieses System erstellt - und siehe da: Damit läuft es :)