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SSD Klonen auf ext. HDD mit True Image Essential

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Hallo Acronis Profis!

Ich bin neu hier, ein absoluter Laie und mich beschäftigt das Thema Klonen bzw. Backup. Vor kurzem habe ich mir True Image Essential zugelegt. Folgendes Szenario bei mir:

Aktuell läuft Win 10 Prof. bereits auf einer Samsung SSD 840 Pro (256GB). Da die SSD von 2013 ist würde ich gerne ein Klon/Backup auf einer ext. USB 3.0 HDD erstellen, um diese dann später auf eine neue, größere SSD zu spielen. Ist das so ohne weiteres möglich?

Es stellt sich natürlich die Frage warum ich nicht sofort auf eine neue SSD klone. Ich hatte heute bereits ein Schrecksekunde, d.h. Windows Bluescreen und nach anschließendem Neustart wurde meine SSD nicht mehr im BIOS erkannt. Glücklicherweise half ein Umstecken der SATA Kabel bzw. Tausch der Ports, aber wer weiß wie lange das noch gut geht. Aktuell läuft alles wieder so als wäre nichts geschehen. Auf die schnelle habe ich gerade die wichtigsten Sachen von der SSD gesichert. Jetzt geht es mir aber darum schnellstmöglich ein 1:1 Abbild meiner SSD vorzunehmen, um später keine Neuinstallation aufsetzen zu müssen. Eine neue SSD habe ich leider noch nicht, abgesehen davon, dass ich vor einer riesigen Auswahl stehe. Wie ließe sich mein Vorhaben am besten umsetzen? Kann man überhaupt auf eine ext. USB HDD sichern und anschließend diesen "Klon" auf eine neue SSD übertragen?

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Hallo StepC,

Welche Acronissoftware wird verwendet?

Ja, man kann Laufwerksbackups auf eine externe USB Festplatte speichern und später wiederherstellen.

https://www.acronis.com/de-de/support/documentation/ATI2021/index.html#…

Wenn man Laufwerksbackups erstellt, kann man mehrere Backupketten erstellen und aus verschiedenen Backupversionen wählen. Ausserdem kann man mit der "Validieren" Option die Backups nach der Erstellung überprüfen (ob die Backup-Archive fehlerfrei gepackt wurden). Fehlerhafter Arbeitsspeicher, oder ein beschädigtes Dateisystem der SSD würde dann eher auffallen, bevor man mit schlechten Backups da steht.

Klonen hat den Nachteil, das man auch in die falsche Richtung klonen könnte, oder nach dem Klonen eine, oder beide SSDs / Festplatten nicht mehr erfolgreich starten, wenn beide SSDs / Festplatten zusammen unter Windows gestartet wurden.

Beginner
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Hallo G. Uphoff,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

Es ist True Image 2021, Build 39216 installiert und nach ein wenig rumexperimentieren habe ich heraus gefunden, dass wohl das "Survival Kit" die richtige Lösung zu sein scheint. Mich wundert es nur, dass das Ergebnis nun eine einzige Datei (.tibx) ist. Das scheinen wohl die bootfähigen Daten + meine Sicherungsdaten in komprimierter Form zu sein oder? Gesamtgröße von C:\ ist aktuell ca. 100Gb, die Sicherungsdatei beträgt gerade mal 44 Gb. Ist das korrekt so? Allein für ein bootfähiges Medium scheint mir das zu groß, für meinen gesamten C:\-Inhalt dann wiederum zu klein.

Wie kann man im nachhinein "Validieren", um das Backup auf Fehler zu überprüfen?
Gibt es überhaupt noch andere Optionen für mein Vorhaben? Ich habe nun die neue SSD bestellt. 

Vorgehensweise (bitte um Korrektur, falls völlig daneben):
- Alte SSD ausbauen, neue rein
- Booten mit "Survival Kit" auf ext. USB 3.0 HDD
- Vom abgespeckten Acronis Menü aus die Daten/das Backup auf die neue SSD (zurück-)spielen
- Neustart und fertig ohne Komplikationen?!? D.h. Win 10, Office und die ganze andere Basissoftware wurde 1:1 übernommen?

Oder bin ich mit dem Survival Kit auf dem falschen Dampfer und es reicht ein normaler "Backup" + "Rescue Media Builder" alles zusammen auf der ext. HDD aus?

Ich hoffe mal nicht, dass ich in die falsche Richtung klone und irgendwelche Fehler mitschleppe. Ziel ist es natürlich stets das Backup griffbereit zu haben mit der Basisinstallation, wenn mal mein System abschmieren sollte bzw. ein SSD/HDD-Neukauf ansteht.

Danke für den Support!

Gruß
Stephan

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Hallo StepC,

Das erste Vollbackup einer Backupkette, bei einem Laufwerksbackup sollte etwa 60% der Größe, der zu sichernden Datenmenge sein. Die Daten in den Backup-Archiven werden komprimiert und können auch in der Nähe von 50% der zu sichernden Datenmenge liegen. (Es werden nur belegte Sektoren gesichert)

Validieren kann man im Menü des Backuptasks auswählen, oder das Validieren der letzten Backupversion, nach der erstellung des Backups im Backuptask konfigurieren.

Von einem Bootmedium aus, kann man auch Backuparchive validieren.

 

Bevor man die neue SSD einbaut, sollte man in der Windows Datenträgerverwaltung die Anzahl und Größe der Partitione notieren.

Ausserdem ist es wichtig, ob das System Partitionsstil "MBR" ist (die erste Partition ist als "Aktiv" markiert), oder Partitionsstil "GPT" ist (Es ist eine 100MB große "EFI" Systempartition vorhanden), damit man das Bootmedium mit Acronis, je nach Partitionsstil im Biosmodus, oder im UEFI Modus startet.

Die Vorgehensweise ist in Ordnung, es gibt aber weitere Optionen.

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Vorgehensweise (bitte um Korrektur, falls völlig daneben):
- Alte SSD ausbauen, neue rein
- Booten mit "Survival Kit" auf ext. USB 3.0 HDD
- Vom abgespeckten Acronis Menü aus die Daten/das Backup auf die neue SSD (zurück-)spielen
- Neustart und fertig ohne Komplikationen?!? D.h. Win 10, Office und die ganze andere Basissoftware wurde 1:1 übernommen?

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Wenn man ein Laufwerksbackup mit "Track0" angehakt auf eine größere SSD wiederherstellt, wird eventuell die Größe nicht angepasst. Wenn man "Track0" nicht anhakt, kann man die einzelnen Partitionsgrößen von Hand anpassen.

Ist man mit dem Ergebnis unzufrieden, löscht man mit "Extras und Werkzeuge" - "Neues Laufwerk hinzufügen" die SSD und initialisiert die SSD neu mit dem benötigten Partitionsstil.

 

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Danke nochmals für die zahlreichen Infos. Sobald die SSD da ist, werde ich alles ausprobieren und berichten, ob alles so gelaufen ist wie vorgestellt. :)

Gruß
Stephan