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Backup-Plan - automatische Bereinigung funktioniert nicht

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Hallo

Ich habe mit Acronis Backup Advanced 12.5 momentan folgendes Problem.

In meinen Backup-Plänen habe ich eine automatische Bereinigung eingestellt. Beispielsweise mache ich für einen Server jeden Abend ein Vollbackup und bewahre die letzten beiden Backups auf. In der Acronis Weboberfläche passt das auch soweit. Nach ein paar Tagen ist mir aber aufgefallen, dass der belegte Speicher meiner Storage Node ungewöhnlich hoch angestiegen ist. Ich habe dann festgestellt, dass Acronis die alten Backups physisch nicht richtig bereinigt. Die tibx-Datei für o.g. Server wächst mit jedem Vollbackup an. Müsste Acronis nicht für jedes Vollbackup eine eigene tibx-Datei erstellen und die älteren dann löschen? Ich habe auch andere Backup-Pläne mit inkrementellen Backups, dort scheint es das gleiche Problem zu sein.

Hat jemand schon mal ein ähnliches Problem gehabt oder eine Idee, was ich mal probieren könnte?

Danke und Gruß

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#1

Hallo André,

Wenn das neue Backup-Format verwendet wird, ist es erwartet, dass bei Ihnen eine tibx-Datei in dem betroffenen Ordner wächst, auch wenn Sie nur vollständige Sicherungen machen.
Das betrifft unmittelbar verwaltete Depots.

Wenn in der Acronis Programmoberfläche die Anzahl der Backups korrekt ist, wird die Bereinigung erfolgreich durchgeführt. Die Backups werden dabei physich bereinigt, jedoch wächst die logische Größe von der Datei, weil die neuen Sicherungen auch in diese Datei geschrieben werden. Es ist wichtig, die Eigenschaften der Datei zu überprüfen.  Die Größe von der tibx-Datei auf Datenträger ist üblicherweise wesentlich kleiner und entspricht der tatsächlichen Größe von dem Archiv. Ich vermute, dass das bei Ihnen auch der Fall ist.

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#2

Hallo,

kurz für mich zum Verständnis:
Was ist die logische Größe einer Datei?

Ich kenne bisher 2 Dateigrößen:
- Größe der Datei
- Größe auf Datenträger

Letztere ist immer abweichend wegen der Quantelung durch die HDD Sektoren und/oder einer Komprimierung.

S.

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#3

Hello SvenT,

Unter logischen Größe der Datei meine ich die erste Variante, also - "Größe der Datei".
Als Beispiel kann ich anführen, wie die Situation in meinen verwalteten Depot aussieht:

In meinem Plan ist es eingestellt, dass vollständige Sicherungen erstellt werden sollten, dabei sollten nicht mehr als 2 Sicherungen aufbewahrt werden.
Es wurden bisher 4 Backups erstellt und dabei 2 davon bereinigt.
Die Datei  "_.tibx " hat die Größe der Datei 258 GB (277 833 334 784 bytes) und die Größe auf Datenträger ist 128 GB (137 655 746 560 bytes).

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#4

Hmmm okay....
Seltsam, den dieses Verhalten kenne ich ausschließlich dann, wenn der Datenträger komprimiert wird.

Wenn wir bei dem Beispiel bleiben scheint ja die Theorie zu sein, dass mit jeder Sicherung die Größe um  64Gb zunimmt.

Das geht für mich stark in die Richtung, dass hier die "sparse-file" Funktionalität von NTFS genutzt wird bei dem genullte Datenblöcke zwar in der Dateigröße berücksichtigt, abe rin der physikalischen Belegung auf dem Datenträger nicht.

Ist das so?

 

Wenn es tatsächlich so ist würde das ja bedeuten:
- nach 100 Sicherungen ist die Datei logisch (!) 6,4 Terrabyte groß, enthält aber nur 128 GB Nutzdaten.

Wenn man diese Datei nun liest muss man aber die vollen 6,4 Terra lesen (das Filesystem liefert die Null-Blöcke beim Lesen, als ob sie wirklich da wären)...und dann viel Spaß wenn eine solche Datei mal gelesen werden muss um sie zu durchsuchen oder zu kopieren....

 

S.